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Die “heimliche Hauptstadt” des Essener Nordens
Stoppenberg ist nicht nur kulturhistorisch die “Perle”... ... des Essener Nordens - Ursprünglich leitet sich der Name Stoppenberg wohl aus dem lateinischen „Mons Staufonis“ ab, was soviel bedeutet wie „Stufenberg“ also ein Berg den man über sogenannte Stufen oder Baumstümpfe erreichte. Der Historiker Prof. Wormstall ging 1906 sogar so weit zu behaupten, dass es zwangsläufig hier war, wo der sagenumwobene Standort der Tanfana des Waldberges, der den Himmel trug gewesen sein müsse. Da der historische Kapitelberg allerdings nur eine Höhe von etwa 80 Metern hat ist dies wohl nur eine Theorie. Dennoch darf man sich als Bewohner oder Besucher dieses Stadtteils durchaus „wie im Himmel“ fühlen...
Schon im Mittelalter wollte die damalige Äbtissin Swanhild den Anwohnern den vor allem im Winter beschwerlichen Fußweg zum sonntäglichen Kirchgang zum Essener Münster erleichtern und ließ 1073 auf dem Kapitelberg eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit quadratischem Chorhaus bauen. Diese Pfarrkirche wurde im 12. Jahrhundert auch Klosterkirche. Das benachbarte Damenstift wurde erst 1803 aufgelöst. Daher wird die Kirche bis zum heutigen Tage als Stiftskirche bezeichnet. Zum Ende des 18. Jahrhunderts waren bedingt durch die Industrialisierung so viele Kirchgänger vorhanden, dass die Stiftskirche aus allen Nähten „platzte“ und am Fuße des Kapitelberges 1907 die Nikolauskirche im Jugendstil erbaut und eingeweiht werden konnte. Als Landesbürgermeisterei 1874 gegründet lebten dort 12.000 Bewohner und nur 30 Jahre später waren es bereits 68000. Damit war Stoppenberg die größte Landgemeinde in ganz Preußen.

Germanisches Heiligtum, ehemalig größte Landgemeinde Preußens... ... und nun: Stoppenberg das Weltkulturerbe-Zollverein!

Eines der großen Weltkulturerben ist die ehemalige Zeche-Zollverein, sie liegt direkt in Stoppenberg und lockt jährlich tausende von neugierigen Besuchern an. Ein Kern des modernen Stoppenbergs ist neben dem Stift und dem Marktplatz, die Arbeiterkolonie am Zollverein. Seit 1840 wurde auf der Zeche Zollverein “das schwarze Gold“, wie die Kumpels die Kohle auch nannten, aus dem Berg geschlagen und an das Tageslicht gefördert. Die Bergleute schufen das typische Erscheinungsbild des Stadtteils Stoppenbergs rund um die Zeche sowie der Kokerei. Die kleinen Katen mit Kartoffeläckern und Gemüsegärten hinter den Häusern entlang der Bahnlinie verwandelten sich mit den Jahren in schmucke Eigenheime. Ein- und Zweifamilienhäuser mit Gartenflächen bis zu 1000 Quadratmetern entstanden zum Beispiel an der Backwinkelstraße, die von den Stoppenbergern liebevoll auch die „Ruhrallee des Nordens“ genannt wird.
Der geplante Ausbau der A52 findet teilweise vielleicht sogar unterirdisch statt! --- und im “buddeln unter der Erde” haben wir Stoppenberger ja genügend Erfahrung... ... wegen die Kohle und so, na sie wissen dat schon 
Das Weltkulturerbe in Stoppenberg - dafür hat die Stadt Essen gerne einiges an “Kohle zu Tage gefördert” und u.a. in die Sanierung der Straßen in Stoppenberg investiert - “Hier ist was los” - lautet die Devise! Der Stadtteil Stoppenberg wurde 1929 in die Stadt Essen eingemeindet. Ein klasse Anfang wurde bereits gemacht. Da ist unter anderem die Viterra Vorzeige-Siedlung Großwesterkamp direkt am Hintereingang der früheren Kokerei. “Is´n richtiges Schmuckstück”, sagen die Stoppenberger und möchten am liebsten alle dort wohnen, aber das geht ja nun mal nicht, „wegen die Quadratmeter und so“ sagen die Stoppenberger... Übrigens die Sprache der “alten Bergleute”, immer wieder gerne von Ruhrpotthumoristen oder Imitatoren zum Thema gemacht, ist nur noch recht selten im “Original” zu hören.
Sport & Erholung in der Natur an der frischen Luft Drei Parkanlagen umrahmen unseren Stadtteil: Im Osten der Hallopark, im Westen der Helenenpark und im Norden den Kaiserpark. Hier können sie jede Menge ausspannen, Radfahren und laufen.

Zeche Zollverein - Das Urgestein Aus dem Jahr 1840 stammen die Ursprünge der Zeche - Der jetzige Weltkulturerbe Schacht XII ging 1932 als modernste Förderanlage Europas in Betrieb. 5000 Bergleute waren keine Seltenheit auf Schacht XII. Am 23. September 1986 schloss man die Schachtanlage. Die 1961 eingeweihte Kokerei war mit rund 8600 Tonnen Tagesproduktion und gut 900 Mitarbeitern eine der größten weltweit - 1993 gab sie ihren Dienst auf.

“Eigentlich wollte ich ihnen ja noch einiges von die janze Vergangenheit erzählen, aber nun ist die Website alle und übrigens was soll ich Ihnen von die Vergangenheit erzählen --- hat sich ja sowieso nicht viel verändert, früher lagen die Germanen auf der Bärenhaut und tranken Met, heute stehen wir an der Theke und trinken Bier, ist doch schon ein ganz schöner Fortschritt, von der Wagerechten in die Senkrechte, aber Hallo sagt mein Kumpel Anton...”
...und nun sind da och noch die schiefen Hotels - watt erzähl ich lange - schauen sie selbst: Die „schiefen” Hotels mit der bunten Fassade..., [... weiter >> schief und bunt]
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